HTS Beleuchtung
FDP fordert Stopp der Demontage!
Gewertet wurden dabei ausschließlich Unfälle, die in der Dämmerung und in der Nacht geschehen sind. Noch gravierender war die Schwere der Unfälle. Die Zahl der Verletzten stieg im Vergleich zu 2008 von einem auf elf. „Wir sehen hier dringenden Handlungsbedarf. Es wäre fahrlässig, wenn hier das Land NRW am falschen Ende spart. Es wird sicher keiner bestreiten, dass Sicherheit vor Sparen geht. Deshalb fordern wir, dass die geplante Demontage der Beleuchtungsanlage erst einmal ausgesetzt wird, bis hier eine Klärung erfolgt“ fordert der FDP-Fraktionsvorsitzender Guido Müller. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW will durch die Nichtinbetriebnahme der HTS-Beleuchtung pro Jahr 100.000 Euro sparen. Der geplante Abbau der Beleuchtungsanlagen soll nach Vorstellungen der FDP so lange gestoppt werden, bis eine angemessene Auswertung der Unfälle durch die Kreispolizeibehörde vorgenommen werden konnte. Geprüft wird von der Polizei, ob die gestiegenen Unfallzahlen kausal mit dem Abschalten der Beleuchtung auf diesem HTS-Teilstück im Zusammenhang stehen.
Die Liberalen weisen auch darauf hin, dass die Kreispolizeibehörde grundsätzlich die Auffassung vertritt, dass die Ausleuchtung des HTS-Teilstücks aus polizeilicher Sicht sinnvoll ist. Vergleichbare Straßenneubauplanungen, beispielsweise in Rheinland-Pfalz, sehen aus Sicherheitsgründen ohne weitere Diskussionen eine Straßenbeleuchtung vor. Auch sind der FDP-Fraktion keine weiteren Beleuchtungsabbaupläne in NRW bekannt.